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     Leben und Forschung

Klaus Oehler (* 31. August 1928 in Solingen) ist ein deutscher Philosoph und emeritierter Professor für Philosophie der Universität Hamburg.
 
Klaus Oehler wuchs in Solingen auf und studierte nach dem Abitur 1949 Philosophie, Klassische Philologie und Ev. Theologie in Marburg (bis 1950), Tübingen (bis 1952) und Frankfurt a. M. (bis 1956). Er wurde 1953 in Tübingen mit einer Arbeit über Aristoteles promoviert und legte 1956 in Frankfurt a. M. das Staatsexamen für das Lehramt an Höheren Schulen in Griechisch, Latein und Philosophie ab. 1954 nahm er einen Lehrauftrag am Seminar für Klassische Philologie in Marburg wahr. Von 1956 bis 1958 war er Wissenschaftlicher Angestellter am Platon-Archiv in Hinterzarten / Schwarzwald.
 
1959 reichte er an der Universität Hamburg seine Habilitationsschrift ein und wurde 1960 für Philosophie habilitiert. Danach Beginn der Lehrtätigkeit in Hamburg. Von Ende 1961 bis Ende 1963 Forschungsarbeiten an der Harvard University (Dumbarton Oaks Research Center) und in Bibliotheken des östlichen Mittelmeerraumes. 1964 Fortsetzung der Lehrtätigkeit in Hamburg.
 
1968 Doppelruf auf ein Ordinariat für Philosophie der Universität Mainz und an der Universität Hamburg. Annahme des Rufes auf den Lehrstuhl für Philosophie in Hamburg. 1973-1974 Member des Institute for Advanced Study in Princeton, USA. 1978 Gastprofessor an der Texas University. 1990 Emeritierung und Professor emeritus der Universität Hamburg. Lebt seit 1998 in Bad Pyrmont.
 
Klaus Oehler hat auf den Gebieten der Philosophie der Antike, der Philosophie des Pragmatismus und der Semiotik gearbeitet. Er war Mitbegründer der Zeitschrift Semiosis, Zeitschrift für Semiotik und ihre Anwendungen (1976) sowie der Zeitschrift für Semiotik (1979), Organ der Deutschen Gesellschaft für Semiotik e.V.
     Ämter, Auszeichnungen und Mitgliedschaften

1977 Ernennung zum Korrespondierenden Mitglied der Akademie von Athen. 1981 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Semiotik (DGS). Ehrenmitglied seit 1993. 1982 Präsident der amerikanischen Charles S. Peirce Society. Fellow seit 1983. Seit 1982 Permament Member des Advisory Board der neuen Werkausgabe von Peirce, Indiana University, Bloomington, USA. 1988 Mitglied der Joachim Jungius Gesellschaft der Wissenschaften e.V, Hamburg. 1989 Mitglied des Executive Committee des Peirce Congress, Harvard University. 1993 Ehrendoktor, Athen. 1998 Verleihung des Internationalen Preises der Antonio Jannone Stiftung in Rom.
 
     Literatur über Klaus Oehler

Klaus Oehler. Ein Porträt. Von Kai-Michael Hingst In: Information Philosophie, 2001, 32-37.
 
Gedankenzeichen. Festschrift für Klaus Oehler zum 60.Geburtstag. Herausgegeben von Regina Claussen und Roland Daube-Schackat. Mit einem Geleitwort von Hellmut Flashar. Tübingen: Stauffenburg Verlag, 1988 (mit Schriftenverzeichnis bis 1988).
 
Klaus Oehler zum 70.Geburtstag. Von Wolfgang Künne. In: Berichte aus der Universität Hamburg,1998.
 
Pragmata. Festschrift für Klaus Oehler zum 80.Geburtstag. Herausgegeben von Kai-Michael Hingst und Maria Liatsi. Tübingen: Gunter Narr Verlag, 2008 (mit Schriftenverzeichnis bis 2008).
 

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